Was der Rechner ausrechnet
Der Rechner stellt gegenüber, was das Gerät Ihre Praxis kostet und was es pro Fall einspart oder einbringt. Daraus zeigt er die laufende Wirkung pro Monat, das Netto pro Monat während einer Finanzierung, den Monat, ab dem die kumulierte Summe dauerhaft positiv ist (Amortisation), die Summe nach fünf Jahren und eine Tabelle je Jahr. Zu jedem Ergebnis steht die Rechenzeile, so dass Sie alles mit einem Taschenrechner nachrechnen können.
Die Geräteauswahl ändert nur die Beschriftungen und welche Preisfelder erscheinen. Der Rechner setzt keine Preise, Einsparungen oder laufenden Kosten ein: Marktpreise hängen von Ausstattung, Software, Servicevertrag und Verhandlung ab, und eine verlässliche Grundlage ist nur Ihr eigenes Angebot.
Die Formeln
- Investitionssumme
- = Kaufpreis(e) + einmalige Nebenkosten
- Zu Beginn bezahlt
- = Barkauf: Investitionssumme; Kredit: Investitionssumme − Kreditbetrag; Leasing: Sonderzahlung + einmalige Nebenkosten
- Kreditrate pro Monat
- = Kreditbetrag × i ÷ (1 − (1 + i)^−n) mit i = Sollzins pro Jahr ÷ 12 und n = Laufzeit in Monaten; bei 0 %: Kreditbetrag ÷ n
- Ergebnis pro Fall
- = Einsparung pro Fall + Mehrerlös pro Fall − Verbrauchsmaterial pro Fall
- Laufende Wirkung pro Monat
- = Fälle pro Monat × Ergebnis pro Fall + Fälle pro Monat × eingesparte Minuten × Stundensatz ÷ 60 − (Lizenz + Wartung pro Jahr) ÷ 12
- Netto pro Monat während der Finanzierung
- = laufende Wirkung pro Monat − Kredit- bzw. Leasingrate
- Kumuliert nach Monat k
- = − zu Beginn bezahlt + k × laufende Wirkung − bis Monat k gezahlte Raten (beim Leasing einschließlich Schlusszahlung)
- Amortisation
- = erster Monat, ab dem die kumulierte Summe nicht mehr unter 0 fällt
- 5-Jahres-Summe
- = kumuliert nach Monat 60
- Lineare Abschreibung pro Jahr
- = Kaufpreis(e) ÷ Nutzungsdauer in Jahren
Welche Zahlen Sie eintragen
Tragen Sie Beträge so ein, wie sie Ihre Praxis tatsächlich belasten. Ob mit oder ohne Umsatzsteuer, hängt davon ab, ob Ihre Praxis zum Vorsteuerabzug berechtigt ist; das klärt Ihre Steuerberatung. Einsparungen pro Fall sind Kosten, die wegfallen, zum Beispiel Abformmaterial, Abformlöffel, Versand oder Laborkosten für Modelle, Schienen oder Provisorien, die Sie selbst drucken. Einen Mehrerlös pro Fall tragen Sie nur ein, wenn Sie ihn tatsächlich berechnen; ob eine Leistung berechnet werden darf, prüft der Rechner nicht.
Eingesparte Stuhlzeit wird nur dann zu Geld, wenn Sie die Zeit für andere honorarfähige Behandlungen nutzen. Als Stundensatz tragen Sie Ihre Kosten oder Ihren Honorarumsatz pro Behandlungsstunde ein; beides berechnet der Stundensatz-Rechner aus Ihren Zahlen.
Beim Kredit tragen Sie den Sollzins ein. Die Formel geht von gleichen Monatsraten aus, die jeweils am Monatsende gezahlt werden. Der effektive Jahreszins enthält zusätzlich Kosten und ergibt eine etwas andere Rate; maßgeblich ist die Rate in Ihrem Kreditvertrag. Beim Leasing übernehmen Sie Monatsrate, Laufzeit, Sonderzahlung und eine eventuelle Schlusszahlung aus Ihrem Angebot.
Was der Rechner nicht leistet
Der Rechner ist eine Rechenhilfe und keine Steuer-, Finanz- oder Unternehmensberatung. Steuerliche Auswirkungen berechnet er nicht. Die lineare Abschreibung zeigt er nur zur Information, sie fließt nicht in die Zahlungsrechnung ein; welche Nutzungsdauer steuerlich gilt und ob Nebenkosten zu den Anschaffungskosten zählen, klärt Ihre Steuerberatung. Die Berechnung läuft in Ihrem Browser, nichts wird gespeichert.